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Urlaub auf Barbados und Martinique

Hallo fleißige Leser, die Zeit verstreicht viel zu schnell. Inzwischen bin ich mit meiner Mitbewohnerin auf Dominica (bzw. inzwischen auch schon wieder zurück) und wir verbringen ein paar herrliche Tage hier; but first things first. Am Samstagmorgen des 3. Mai habe ich Fabian vom Flughafen Charles de Gaulle (international) abgeholt und unsere erste Herausforderung war es, mit dem Shuttle innerhalb von 4 Stunden (!) zum nationalen Flughafen Orly zu fahren. Dies erwies sich als komplizierter als gedacht, da die Franzosen besonders gut darin waren, die Koffer als erstes in den Bus zu schmeißen und sich in die Warteschlange zu drängeln. Exakt vor uns wurde der Cut gemacht und es hieß, wir sollten auf den nächsten Shuttle warten. Problem war nur, dass der nächste Shuttle uns nicht mehr rechtzeitig zum Flughafen gebracht hätte. So entschloss ich mich - auch ein bisschen in Panik versetzt - hartnäckig zu bleiben. Ich glaube, die Tatsache, dass Fabi einen Transport-Voucher hatte und ich ein bisschen mit meinem Französisch wild rumgestikuliert habe, hat uns noch einen Platz auf der Bustreppe ergattert. Wir waren einfach so erleichtert noch rechtzeitig den Flieger zu bekommen. Das Essen auf dem Flug nach Fort-de-France (Martinique) war erstaunlich gut; jeder bekam sogar ein eigenes Fläschen Rotwein und einen Rum (Dillon, ein Rum aus Martinique). Ich mit meinen 25 Jahren wurde dann aber tatsächlich gefragt, ob ich schon 18 sei, was Fabi natürlich besonders amüsant fand. Der Wein hat mir trotzdem sehr gut geschmeckt und der Rum war mir zu stark, vielleicht war die Frage also doch nicht ganz unberechtigt. In Martinique angekommen wurden wir von Kevin abgeholt, dem unsere Unterkunft für die kommende Nacht gehört. Unser erster Eindruck von Martinique: Grün, viele viele Blumen (nicht umsonst île de fleurs genannt) und hügelig, bisher wunderschön!! ... und heiß! Abends waren es immer noch um die 28 °C, an die wir uns erstmal gewöhnen durften. Fabi und ich haben unseren Urlaub so geplant, dass wir erst ein paar Tage auf Barbados verbringen und danach Martinique näher erkunden. Am nächsten Morgen sind wir also nach Bridgetown (Barbados) geflogen und zwar mit einem Modell, das (noch) mit Propellern angetrieben wird. Zugegebenermaßen etwas Angst hatte ich schon, denn ganz unwacklich war die Angelegenheit nicht. In St. Lucia, einer Insel südlich von Martinique, sind wir (planmäßig) zwischengelandet und schließlich sicher auf Barbados angekommen. Der erste Eindruck war überwältigend: Der Kontrast von klarem türkisfarbenen Meer zu weißleuchtendem Sandstrand und mintfarbenden und anderweitig bunten Häusern!!! Auch von unserer Unterkunft in Oistins wurden wir überaus positiv überrascht: Ein Studio mit Balkon in Fußnähe zum Strand und zur Stadt. Die Unterkunft wird von einer Deutschen geführt, die vor einigen Jahrzehnten nach Barbados ausgewandert ist. Sie hat uns freundlich empfangen und uns über die Sitten und Gepflogenheiten der "Bajans" informiert. Danach haben wir uns zu Fuß auf den Weg ins Städtchen gemacht um eine Kleinigkeit zu essen. An einem Straßenstand haben wir uns Fisch mit Maccaroni Pie, Reis und Gemüse geholt, unglaublich lecker!! Erschrocken haben wir uns nur beim Bezahlen, weil das Essen deutlich mehr gekostet hat als erwartet. Erst glaubten wir übers Ohr gehauen worden zu sein, bis wir festgestellt haben, dass Barbados wirklich so teuer ist. Nichtsdestotrotz war es eines unserer besten Mahlzeiten unseres ganzen Urlaubs und das bei lauter karibischer Musik, wie es auf der ganzen Insel üblich ist. Auf Barbados standen insbesondere Strände auf unserem Programm, letztlich kann ich mich gar nicht entscheiden, welchen Strand ich am schönsten fand; ob Malibu Beach, Accra Beach oder Rockley Beach, einer schöner als der andere. Ganz besonders war auch der Carlistle Bay, wo wir schnorcheln waren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich es auch geschafft, vernünftig zu schnorcheln, zum Glück, denn in der Nähe der anliegenden Schiffe konnten wir mit Schildkröten schwimmen, ein unglaubliches Gefühl!! Von einem Ort zum anderen sind wir mit den "local busses" unterwegs gewesen, ein Erlebnis, was man auf Barbados nicht verpassen sollte! Stellt euch Großraumtaxen vor mit lauter karibischer Musik und Bajans mit Rasterzöpfen aller Art, und zwar nicht etwa 12 Leute wie vorgeschrieben, sondern 17 in einem Bus, und dann wird mit Höchsttempo über die Insel gebrettert. Die Insel selbst haben wir auch ein wenig erkundet, unter anderem sind wir nach Bridgetown, die Hauptstadt, gefahren und ins Landesinnere, um Harrison's Cave, eine für Barbados bekannte Kalkstein-Höhle, zu erkunden. Bridgetown selbst hat einen sehr schönen Hafen, wo wir unsere erste Schildkröte gesehen haben; ich war außer Rand und Band, da wusste ich noch gar nicht, dass wir später mit Schildkröten schnorcheln würden. Unseren letzten Abend auf Barbados haben wir im Surfer's Café in der Nähe von unserer Unterkunft direkt am Wasser verbracht. Dort haben wir uns mit einem Pärchen getroffen, welches wir tagsüber am Strand kennengelernt haben; Deutsche trifft man wirklich überall! Am letzten Abend gab es nochmal das lokale Bier Banks und wir haben den Abend mit Blick aufs Meer bei guter Musik und entspannter Atmosphäre ausklingen lassen. Am nächsten Tag ging es zurück nach Martinique; mit einem Mietauto haben wir uns auf den Weg in den Norden Martiniques gemacht, zunächst einmal nach Anse Couleuvre, einer romantischen Bucht mit schwarzem Sandstrand. Hier haben wir wieder munter die Unterwasserwelt erkundet. Schließlich fuhren wir weiter gen Norden, genauer gesagt nach Grand-Rivière, das letzte Örtchen, was noch mit dem Auto nach unzähligen Serpentinen zu erreichen ist. Grand-Rivière ist ein wunderschönes, wenn auch teils schäbiges (was dem ganzen seinen Charme verleiht) und verträumtes Schifferdörfchen mit einem über die ganze Insel bekannten Restaurant (und Unterkunft): Chez Tante Arlette. Dort haben wir typisch kreolische Küche (Scampi am Spieß, Languste, Dorade) kosten dürfen. Die Besitzerin kocht abends nur für Gäste des Hotels, sodass wir zusammen mit einem anderen Pärchen die einzigen Gäste waren. Mittags aber ist das Restaurant bis auf den letzten Platz besetzt! Eigentlich wollten wir den im Norden der Insel gelegenen Mont Pelée erklimmen, das Wetter spielte aber nicht mit, sodass wir stattdessen zur Rum-Destillerie Saint James gefahren sind, wo Fabi verschiedene Rumsorten probiert hat. Saint Pierre, die einst die Hauptstadt von Martinique war, stand auch auf dem Programm. Am nächsten Tag haben wir auf unserem Weg Richtung Süden auf der Halbinsel im Osten Martiniques Halt gemacht, um einen kleinen Hike bei Tartane zu machen. Wir nennen die Wanderstrecke auch gern Krebshike, weil man dort das Knistern der Scheren von den Krebsen gehört hat wie Laub am Baum raschelt. Ständig hat uns ein rot-schwarzes Schalentier den Weg versperrt und böse angeguckt, bis es dann doch aus Angst vor uns in sein Loch verschwunden ist. Von dort aus ging es weiter zu unserer nächsten und letzten Unterkunft in Trois-Îlets, genauer gesagt in l'Anse à l'Âne direkt am Strand. Von dort aus haben wir den südlichen Teil der Insel erkundet: Les Salines an der Südspitze, einer der schönsten Strände auf Martinique, wo es leckeres selbstgemachtes Kokoseis zu essen gibt; das Segelbootdörfchen Le Marin und Ste Anne; Anse d'Arlet, welches ein prima Ort zum Schnorcheln ist; Le Diamont, ein Felsen, der vor der Küste aus dem Meer ragt, wo mir die kräftigen Wellen prompt den Bikini entrissen haben! Ein Highlight zum Abschluss war auch unser Schnorchelausflug zum eher unbekannten und stillen Anse Figuier. Fabi und ich sind auf der linken Seite der Bucht ins Wasser gegangen um zu schnorcheln, weniger erfolgreich, sodass wir an das andere Ende der Bucht geschwommen sind um dort unser Glück zu versuchen, dennoch vergeblich. Schließlich sind wir dann wieder an Land gegangen und - man glaubt es nicht - trifft Fabi genau an dieser Seite der Bucht einen Arbeitskollegen aus seiner Firma!! Mit ihm und seiner Frau haben wir uns dann abends zum Essen getroffen und so unseren letzten Abend mit Blick aufs Wasser ausklingen lassen. Am nächsten Tag konnten wir noch ein bisschen "meinen Strand" genießen, bevor Fabi sich zum Flughafen aufgemacht hat. Von meinem PJ-Start am Montag werde ich euch dann im nächsten Blog berichten.
2.6.14 03:51
 


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