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Auf ins Abenteuer

Hallo ihr Lieben,
nun bin ich schon tatsächlich einige Tage unterwegs, der Lernstress der letzten Monate fällt allmählich ab und ich sitze gerade auf dem Balkon unseres Appartements auf Barbados...
Da es schwierig ist, jeden Einzelnen von euch auf dem Laufenden zu halten, habe ich mir überlegt einen Blog zu schreiben.
Am 19. Mai geht also mein Praktisches Jahr los, der Tag, auf den ich schon lange hingefiebert habe, als ich zwischen dem Lernen mal meine Gedanken habe schweifen lassen.
Aber nun erstmal zum Anfang: Meine Cousine Nele - die selbst erst vor wenigen Wochen aus Neuseeland zurückgekommen ist - und ich haben uns am Freitagabend, den 25. April, mit dem Zug auf den Weg nach Hannover gemacht. Gerade noch rechtzeitig stiegen wir aus dem Zug aus (wir haben es tatsächlich geschafft uns so zu verquatschen ohne zu merken, in Hannover angekommen zu sein), bevor dieser sich auf seinen Weg zum Abstellgleis machte.
Mit dem Nachtbus ging es dann also mit dem Bus nach Brüssel, geschlafen haben wir mehr schlecht als recht und am anderen Morgen hat uns meine Freundin Victoire, die ich aus Lille kenne, abgeholt.
Nachdem wir bei ihr etwas Schlaf nachgeholt haben, machten wir uns auf Erkundungstour. Victoire wohnt übrigens im Bankenviertel, was schon sehr eindrucksvoll war. Auf dem heutigen Programm standen unter anderem das Anatomium, wo wir mittags belgische Waffeln gegessen haben, die Innenstadt mit seinem wunderschönen "Grande place", die königlichen Gewächshäuser und der Manneken Pis bzw. die Jeanneke Pis, die bekannten Brunnenfiguren von Brüssel.


Victoire hat uns zu einem für Touristen weniger bekannten Parkhaus geführt, von wo wir einen tollen Ausblick über Brüssel genießen konnten.

Später sind wir noch in eine Kneipe, wo wir eine der vielen belgischen Biersorten probiert haben (also der Name fällt mir grad wirklich nicht ein, das war nicht das einzige belgische und nordfranzösische Bier, was wir auf unserer Tour gekostet haben).
Abends haben wir die für Belgien und Nordfrankreich typischen "Moules frites", also Miesmuscheln mit Pommes, gegessen. Nele und ich waren ganz begeistert.

Später ging es dann zusammen mit Victoire und ihren Mitbewohnern und Freunden in eine Cocktailbar, das Quai de Bananes, welches Nele von einer Bekannten, die sie in Neuseeland kennengelernt hat, empfohlen wurde. Tatsächlich war das Quai de Bananes eine super Empfehlung: Gemütliche Atmosphäre und eine Getränkekarte mit über 200 Cocktails. Ich bin ja nicht gerade entscheidungsfreudig, habe aber zum Glück schnell einen geeigneten Cocktail gefunden, der sich später als lecker, wenn auch ziemlich stark herausstellte.
Anschließend wurde noch die Partymeile erkundet und wir sind in einer Art Diskothek gelandet, wo die Freizügigkeit der Belgier zur Schau kam: Mitten auf der Tanzfläche tanzte ein Mann nackt, seine Wanderschuhe samt Wollsocken hat er natürlich anbehalten.
Ich gebe zu, dass Nele und ich anfangs doch etwas geschockt waren, für die anderen Leuten schien es aber eine gewisse Normalität zu sein.
Am nächsten Tag haben wir gemütlich gefrühstückt und uns vor unserer Weiterfahrt in einen Park nahe des Bahnhofs gesetzt und die Leute beobachtet.
Schließlich sind wir mit dem TGV nach Lille gefahren und meine Aufregung machte sich bemerkbar, je näher wir Lille rückten, die Stadt im Norden Frankreichs, in der ich vor einem guten Jahr noch Erasmus gemacht habe... aber zu Lille mehr in meinem nächsten Blog.
7.5.14 15:43
 


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